Kunst in Dublin

Was so kompliziert klingt, ist nichts weiter als interessante Skulpturen, die frei zugänglich und ein gutes Fotomotiv sind. Dublin ist damit reich gesegnet, an jeder Ecke der Innenstadt wird einem ein irischer Held oder Wohltäter begegnen. Besonders beachtenswert sind:

Ana Livia

Noch in fast jedem Touristenführer abgebildet, ist „The Floozie in the Jacuzzi“ derzeit abgebaut, eingemottet und auf der Suche nach einem neuen Stadtort.

Children of Lir

Statuengruppe nach der irischen Sage im Garden of Remembrance.

Cu Chulainn

Statue des irischen Helden im letzten Gefecht, an einen Baum gebunden und mit dem Todesraben schon auf der Schulter … so schön kann Sterben sein! Zur Erinnerung an das „Blutopfer“ von Ostern 1916 im Fenster des GPO ausgestellt.

James Joyce

James Joyce Statue in Dublin
James Joyce Statue in Dublin

Der Dubliner an sich, komplett mit Spazierstock und Brille in nachdenklicher Stimmung, steht am Eingang der North Earl Street.

Lugh

Ein beeindruckendes Portrait des irischen Sonnengottes mit einigen Flugzeugen findet sich am Department of Industry and Commerce in der Kildare Street.

Mister Screen

Der gnomige Platzanweiser steht zwischen der Pearse Street Garda Station und dem Kino „Screen“, man beachte auch das d’Olier Building und die zwei Bobby-Köpfe am Eingang der Garda Station.

Molly Malone

Die Dublinerin an sich, in der Grafton Street meist von Touristen und zweifelhaften Strassenkünstlern belagert, Dank des gezielten Einsatzes eines Wonderbra auch liebevoll „The Tart with the Cart“ genannt.

Oscar Wilde

Eine recht farbige Statue des irischen Schriftstellers findet sich auf einem Stein nahe seines Geburtshauses, in der nordwestlichen Ecke des Merrion Square. Politisch wenig korrekte Dubliner nennen sie auch „The Fag on the Crag“.

Setanta Centre

Hier findet man ein gigantisches Wandbild mit den Heldentaten Setantas, leider oft zugeparkt und am einfachsten am Sonntagmorgen zu besichtigen.

Spire of Dublin

Ursprünglich einmal als „Millenium Spire“ geplant, ragt diese gigantische Stahlnadel jetzt über 100 Meter in den meist grauen Himmel und hält die Elektriker mit Beleuchtungsproblemen in Trab, diesem Monument musste Ana Livia weichen … der Volksmund hat die Konstruktion „The Stiletto in the Ghetto“ getauft.

Wolfe Tone

Die etwas eigenwillig gestaltete Statue des Freiheitshelden von 1798 steht in der nordöstlichen Ecke des St. Stephen’s Green und wurde, man kann beim Besuch verstehen warum, „Tonehenge“ getauft.

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