Land & Leute

Die Einwohner

Dublin ist eine Stadt der Fußgänger, der zufälligen Begegnungen, eine Stadt, deren Leute ebenso sehenswert sind wie ihre Bauwerke.

Dublin ist eine geteilte Stadt: geteilt durch den Liffey, der mitten durch die Stadt fließt, und die sozialen Unterschiede, die durch den Fluss festgeschrieben werden. Die Teilung begann Anfang des 18. Jh., als die reichen Leute aus der mittelalterlichen Stadt mit ihren Elendsvierteln auf die Seite nördlich des Flusses zu herrlichen Straßen und Plätzen wie der Henrietta Street und dem Mountjoy Square abwanderten, die damals gerade entstanden. Doch dann kehrten die Trendsetter wieder zurück auf die Southside, um am Merrion Square und am Fitzwilliam Square neue Enklaven zu bilden. Als nächstes zog es sie in die Vororte Ballsbridge und hinaus an die Küste zu landschaftlich reizvollen Fleckchen wie Dun Laoghaire und Dalkey.

Northsider und Southsider

Noch immer gibt es auf der Northside Enklaven der Mittelklasse. Doch im Großen und Ganzen sind es die Southsider im Land, die besser gestellt sind, besser gekleidet sind und (ihrer Meinung nach) die gepflegtere Sprache sprechen. Wie jede Art von Snobismus wirkt natürlich auch dieser auf beiden Seiten. Während viele Southsider „auf der Northside nicht einmal begraben sein“ möchten, betrachten die Northsider die Southside als eine Gegend der Angeber.

Ob Northsider oder Southsider, beide haben sie Zeit für den Besucher im Land. Es ist ein Vergnügen, sie kennenzulernen. Betrachten Sie aber auch die großartigen Bauwerke, die georgianischen Plätze und die zierlichen Laternenpfähle, ziehen Sie durch die Galerien, die Parks und Gärten, streifen Sie durch die Buchläden und die Pubs, unternehmen Sie Ausflüge in die nahen Berge, und Sie werden Dublin lieben lernen.

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