Hostels in Dublin

Der Begriff „Hostel“ bezeichnet eigentlich eine Herberge – den meisten Menschen vor allem aus dem Zusammenhang Youth Hostel, also Jugendherberge, bekannt. Grob gesagt steht Dublin Hostel für eine günstige Unterkunft.

Unsere Hostel-Tipps für Dublin

Travelodge Dublin Phoenix Park***
Travelodge Dublin Phoenix Park in Dublin (City), Irland
Bewertung2,5
Empfehlung 100%
Preis1 Tag(e) Nur Übernachtung ab 43 €*
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Generator Hostel*
Generator Hostel in Dublin (City), Irland
Bewertung5,4
Empfehlung 90%
Preis3 Tag(e) Nur Übernachtung ab 54 €*
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Avalon House
Avalon House in Dublin (City), Irland
Bewertung4,4
Empfehlung 56%
Preis5 Tag(e) Frühstück ab 153 €*
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Gerade in Dublin gibt es eine Vielzahl von zum Teil sehr grossen Hostels, die sich mehr oder minder alle im Bereich der Innenstadt befinden. Damit ist auch schon klar, dass sie nicht unbedingt „Pfadfinderroantik“ ausstrahlen, sondern wirklich nur Unterkünfte der einfachen Art sind. Manchen Ortes, etwa in der Gardiner Street, verbirgt sich hinter georgianischen Fassaden ein Hostel neben dem andern, alle mit den Schlagwörtern „budget accommodation“ und den vermeintlichen Vorzügen ihres Hauses werbend. Und nicht immer unbedingt die beste Alternative für einen guten Dublin Aufenthalt. Aber wir greifen etwas vor …

Was aber kann man nun konkret von einem Dublin Hostel erwarten?

Hostel in Irland
Hostel in Irland

Allen Dublin Hostel gemeinsam ist das Konzept, einfache (und impliziert niedrigpreisige) Unterkunft zu bieten. Das bedeutet, dass man nicht einen normalen Hotelkomfort erwarten kann und zumindest in der billigsten Klasse das Zimmer und die sanitären Einrichtungen mit Wildfremden teilen muss. Das kann im positiven Sinne „lively and multicultural“ sein, aber auch als eine Nacht unter den vierzig Räubern ohne Ali Baba und ohne eine Sekunde Schlaf enden. Das Leben in einem Hostel ist wirklich wie eine Pralinenschachtel – man weiss nicht, was man bekommt. Und selbst ein im Vorjahr noch hochgelobtes und objektiv sauberes Hostel kann in der nächsten Saison die Absteige für die ungewaschenen Massen sein.

Aspekte wie Sicherheit und Hygiene sind weitgehend vom Engagement des Personals und der gerade logierenden Klientel des jeweiligen Dublin Hostel abhängig. Kurz gesagt ist das wie bei Toiletten in einem Schnellrestaurant – akzeptabel oder unter aller Sau, und immer abhängig von den Benutzern und laufenden Kontrollen (und bedarfsweisen Reinigungen). Und dass man nicht unbedingt die Kamera und Autoschlüssel in eienm Mehrbettzimmer zurücklässt, dürfte an sich ganz logisch sein.

Die Lage des Dublin Hostel und seine „Geschichte“ können und sollen auch die Entscheidung mit beeinflussen – über einem Pub in Temple Bar klingt für viele wie der Himmel auf Erden (The Oliver St. John Gogarty bietet dieses), direkt an Bus, Bahn und Liffey ist verkehrstechnisch günstig (Isaacs Hostel etwa ist so zentral, dass der DART fast durch’s Zimmer fährt), in einer etwas ruhigeren georgianischen Strasse, aber wenige Gehminuten von der O’Connell Street gelegen ist das Mount Eccles Court und das Litton Lane Hostel wirbt letztlich damit, dass hier einmal Studioaufnahmen von Van Morrison und U2 eingespielt wurden.

Auf jeden Fall sollte man gesunden Menschenverstand walten lassen, wenn es um einen Hostelaufenthalt geht – beginnend bei der persönlichen Organisation (und Sicherheit) und endend mit der Option, sich die Einrichtung erst einmal anzusehen, bevor man sich fest einmietet. Prospekte und Internetseiten sind zwar ein netter Indikator, aber oftmals auch etwas irreführend. So zeigt der Prospekt eines keineswegs auch nur in der Nähe von Temple Bar liegenden Hostels schöne Strassenszenen eben aus Temple Bar. Ein anderer Prospekt für mehrere Hostels gleichzeitig macht nicht klar, in welchem Hostel die gezeigten Bilder tatsächlich aufgenommen sind. Also kann der Eindruck vor Ort durch nichts ersetzt werden – leicht gesagt, wenn viele Hostels in der Saison täglich und an jedem Wochenende das gesamte Jahr über eigentlich ziemlich gut besucht sind und man auch einmal mit einem „no vacancies“ rechnen muss. Also doch besser mit etwas Recherche vorbuchen.

(Empfehlenswert ist dafür die Seite: www.irlandhostels.de)

Wie oben schon gesagt, kann man bei einem Dublin Hostel nicht mit Hotelstandard rechnen. Schon gar nicht in der geringsten Preisklasse. Apropos Preise – in ihren Flyers und Websites werben Hostels mit Bettpreisen ab € 10 für Vielbettzimmer (Dorm) und € 26,25 in Doppelzimmern. Dass diese Lockangebote keineswegs an jedem Tag im Jahr gelten können, erscheint logisch. Für viele Zusatzleistungen, die in den Prospekten gross als Vorteil des Hostels herausgestrichen werden, muss man zudem Zuschläge zahlen – von Handtuchmiete über Schliessfächer bis hin zu Internetzugang, in manchen Hostels sogar für die Benutzung der Dusche! Wie breit die Spannen in nur einem Hostel sein können hier einmal aus einem Prospekt – der Werbepreis von € 15 pro Person gilt im 10er-Zimmer Sonntags bis Donnerstags und wenn noch Plätze frei sind, für ein Doppelzimmer in der Saison (Mai bis September) muss man pro Person € 45 rechnen! OK, in zentraler Lage, aber für € 50 bekommt man ein B&B in günstiger Lage …

Für den Touristen ergibt sich daher die Notwendigkeit, das Gesamtpaket einmal durchzurechnen und dann mit einem herkömmlichen B&B oder sogar Hotel zu vergleichen – die Preise können sich manches mal erstaunlich schnell aufeinander zu bewegen.

Weitere Faktoren, die man bedenken muss

Alle Dublin Hostel sind in relativ unruhigen und verkehrsreichen Zonen gelegen, so dass eine gute Nachtruhe nicht unbedingt gegeben ist und man relativ früh geweckt wird.

Was wiederum Vorteile hat, wenn man mit dem Wagen unterwegs ist – nur verschwindend wenige Hostels besitzen überhaupt Parkplätze, so dass man entweder auf offener Strasse (meist nur bis maximal 0700 kostenfrei möglich!) oder in einem Parkhaus parken muss, beides mit Kosten und einem gewissen Risiko verbunden.

Letzten Endes sind Hostels eine Einstellungssache und dann ein Rechenexempel.

Wer keine Privatsphäre und relativ wenig Schlaf braucht, mit unbekannten und ungewaschenen Schnarchern ein Zimmer teilen kann und ohnehin kaum Reichtümer mit sich schleppt, der oder die ist mit einem Dorm im Hostel gut bedient. Wer zu Zweit unterwegs ist, auch ‚mal ausschlafen will und vielleicht noch ein Auto nach Dublin bringt, der ist oft mit eienm weniger zentral gelegenen B&B besser bedient.

Wir empfehlen, insbesondere in den Monaten Juli und August oder zum Beispiel rund um St. Patricks Day im März, die Vorausbuchung via Internet über die Seite www.Irlandhostels.de

Übrigens:
17 Hostels in Dublin City und eines in Dun Laoghaire vertretend, insgesamt etwa 2700 Betten!

Ach, und noch ein Tipp: Interessierst Du Dich für Gaelic Football? In Dublin steht das grosse Stadion: Croke Park!

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